
Erhaltungs- und Interventionszentrum SBB, Ostermundigen
Planung HLS-Anlagen für den Neubau Dienstgebäude inkl. Nebengebäude
Das neue Einsatz- und Interventionszentrum in Ostermundigen sollte bereits 2010 als eines der ersten Minergie-Gebäude der SBB in Betrieb gehen. Die Planung wurde allerdings 2009 durch einen Strategiewechsel abgebrochen und erst 2013 wieder aufgenommen. Das Gebäude besteht aus zwei Hochbauten und einem gemeinsamen Untergeschoss. Im 1. und 2. Untergeschoss des Bürogebäudes befinden sich Garderoben und Lagerräume, unter dem Hof und dem Werkstattgebäude ist je ein doppelgeschossiges Hochregallager platziert.
Das Gebäude beherbergt mehrere Abteilungen der SBB, welche für Einsatz, Interventions- und Unterhaltsarbeiten verantwortlich sind. So gibt es neben Büros mit Shared Desk Concept auch Werkstätten, Lager, Garagen, sowie Schlafräume und Aufenthaltsbereiche für die Bahnfeuerwehr. Ein Löschzug der SBB ist entsprechend neben den Gebäuden stationiert.
Die Gebäude werden über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt. Die Anlage wurde in Split-Ausführung mit Innengerät und aussen aufgestelltem Kondensator erstellt. Für die Büros, Garderoben und den Feuerwehrbereich wurden insgesamt vier Lüftungsanlagen geplant und realisiert. Das unterirdische, doppelgeschossige Lager wird mit lokalen Entfeuchtungsgeräten entfeuchtet, um eine oberflächliche Oxidation des Gleisersatzmaterials zu verhindern.
Auftraggeber
ARGE GP-Team brönnimann & L2A ArchitektenGebäudetyp
- Industrie & Gewerbe
- Spezialbauten Spitäler
- Verwaltungsgebäude
Highlights
- Split Luft-Wasser-Wärmepumpe
- Entfeuchtungsgeräte im Lager
- Schallschutz Feuerwehrschlafräume
Baujahr
2017—2017Leistungen
- Gebäudetechnik
- Heizung / Kälte
- Lüftung / Klima