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Sanierung des Gymnasiums Strandboden, Biel

HLK-Planung nach Minergie-P-ECO

Das Gymnasium Biel-Seeland ist eine öffentliche Mittelschule mit den Ausbildungsrichtungen Maturitätsschule, Fachmittelschule (FMS) und Wirtschaftsmittelschule (WMS). Die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage wurde im Rahmen eines TU-Wettbewerbs vergeben.

Das Naturwissenschaftsgebäude wurde nach Minergie-P-ECO neu gebaut. Die Sanierung der drei Gebäudetrakte F/M/G und deren Sporthalle erfolgte unter laufendem Betrieb, weshalb Provisorien in Form von Container-Schulzimmern aufgestellt wurden. Die Gebäude der ursprünglichen Schulanlage stehen unter Denkmalschutz. Die Sanierungsmassnahmen geschahen deswegen unter regelmässiger Absprache mit der Denkmalpflege des Kantons Bern.

Die Installationen der HLK-Anlagen wurden komplett neu erstellt. Die Wärmeerzeugung (Contracting) erfolgt über eine Holzschnitzelanlage mit Elektrofilter und einen Gaskessel. Zur Kälteerzeugung wird Seewasser genutzt. Die Fernwärme- und Kälteversorgung wird zu den Unterstationen geführt. Die Wärmeabgabe erfolgt über Heizkörper. Die Lüftungsanlagen wurden auf die verschiedenen Nutzungsbereiche wie Unterrichtsräume, Aula, Restaurant, Küche, Turnhalle, Garderobe und die Chemie-Kapellen ausgelegt.

Auftraggeber

Steiner AG

Gebäudetyp

  • Schulen & Sportanlagen

Highlights

  • Seewassernutzung für Kühlung
  • Lüftung Laborkapellen
  • Visuelle CO2-Anzeige je Schulzimmer

Baujahr

2012—2016

Leistungen

  • Gebäudetechnik
  • Heizung / Kälte
  • Lüftung / Klima
  • Umwelt- und Energietechnik

Bausummen

Gesamtbausumme 70 Mio. / HLK 6 Mio.
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